Für das Gehirn ist ein Orgasmus besser als Sudoku.

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Erotische und sexuelle Erregungen haben mehr positive Effekte auf unser Gehirn als wir bisher dachten.

Der Neurowissenschaftler Barry Komisaruk an der Rutgers Universität in New Jersey gehört zu den Wegbereitern in der Gehirn- und Orgasmusforschung. Er hat in einer Studie herausgefunden, welchen Effekt die Stimulation der Klitoris und der Vagina auf das Gehirn haben.

Demnach sind unterschiedliche Areale im Gehirn beim Sex aktiv. Es kommt aber ganz darauf an welche Körperstellen stimuliert werden. Die Teilnehmerinnen haben unter anderem ihre Brustwarzen stimuliert, dabei wurden dieselben Neuronen aktiviert wie bei der Stimulation der Klitoris, Vagina und dem Muttermund. Komisaruk vergleicht einen Orgasmus etwa mit einem Feuerwerk: Erregung baut sich auf, wird hinausgelassen und danach entspannt sich der Körper.

Hirnschmalz: Sex trainiert das Gehirn genau so wie Sudoku!

Auch Studien von der Universitäten Coventry und Oxford haben herausgefunden, dass Sex und seine Erotik einen großen Einfluss auf unsere Gehirnaktivitäten haben. Für die Untersuchungen der Studien wurden 28 Männer und 45 Frauen im Alter zwischen 50 und 83 Jahren gefragt, ob sie wöchentlich, monatlich oder nie Sex hätten.

Jene, die mindestens einmal pro Woche ordentlich Spaß im Bett hatten, waren bei den Tests besser als jene, die weniger Sex hatten. Laut Studien hatten die Teilnehmerinnen mit regelmäßigem Sex eine höhere Sprachkompetenz als die sexuell passiven Teilnehmerinnen. Die “sexuelle Aktiven” konnten aus dem Gedächtnis ein Ziffernblatt nachzeichnen und auch besser ein komplexes Bild abmalen.

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Sex und Erotik steigern nicht nur die Gesudheit, sie halten auch geistig fit. Vorallem ältere Menschen hält ein aktives Sexleben länger fit und beugt altersbedingte Krankheiten vor. Aus Spaß zur Gesundheit!

 

“Es ist möglich, dass eine größere Häufigkeit sexueller Aktivitäten mit besseren kognitiven Fähigkeiten zusammenhängen”, heißt es in der Studie. “ Die Menschen wollen nicht daran denken, dass auch ältere Menschen noch Spaß am Sex haben”, erklärte die Leiterin des Studienteams, Hayley Wright. “Wir müssen diese Haltung ändern und an die sozialen Auswirkungen denken, die sexuelle Aktivitäten für Menschen ab 50 haben können.” Die ForscherInnen wollen sich in weiter Studien anschauen, ob und wie Hormone Dopamin und Oxytocin den Zusammenhang der sexuellen Aktivitäten die Gehirnfunktionen beeinflussen.

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