Was ist das „Dead Vagina“-Syndrom?

Sex mit Vibrator2

Was längst kein Tabuthema mehr ist, ist der Spaß am Solo- Sex. Mehr und mehr Frauen erforschen die Lust auf Sex mit sich selber zu haben. Spielzeug wie Dildos, Liebeskugeln und  Vibratoren sorgen für Abwechslung im Bett und können atemraubende Orgasmen erzeugen.

Allerdings geistert seit einiger Zeit die Angst, vor dem „Dead Vagina“-Syndrom durchs Internet. Was vielen Frauen beschäftigt und in Communitys nachfragen: Kann ich meine Orgasmus-Fähigkeit verlieren, wenn ich zu viel Sex mit mir selbst habe?

„Dead Vagina“-Syndrom, was ist das?

Es soll den Erzählungen zufolge immer dann auftreten, wenn Frauen zu oft auf den Vibrator zurückgreifen.  Es soll zu einem Taubheitsgefühl führen, sodass man während dem Schäferstündchen mit dem Partner zu keinem Höhepunkt mehr kommen kann. Laut Gerüchten soll die Vibrator-Krankheit dafür sorgen, dass in der Klitoris die Nervenenden überreizt werden.

Sexualtherapeut und Frauenarzt Johann Sievers aus Hamburg sagt dazu: „Es kann sein, dass Frauen durch häufiges Masturbieren beim Sex mit dem Partner nicht mehr zum Orgasmus kommen können.“ Für Blödsinn hält er allerdings den Begriff „Dead Vagina“-Syndrom: „Er ist nicht richtig: Die Vagina einer betroffenen Frau ist nicht tot! Die Symptome, die unter diesem Begriff zusammengefasst werden, können aber trotzdem auftreten.“

Laut dem Therapeuten allerdings liegt das nicht daran, dass die Nerven in der Klitoris überreizt werden. Vielmehr meint er: „Es gibt verschiedene Wege, um zum Orgasmus zu kommen. Wenn Frauen häufig mit dem Vibrator masturbieren, dann kann es sein, dass sie nur noch Lust empfinden, wenn sie den Vibrator benutzen.“ Der Körper erinnert sich, wie er die beste Lust verspürt: Wenn der Vibrator mit dabei ist kann es wirklich sein, dass das beste Stück des Partners schlicht weg nicht mehr ausreicht — „ein normaler Penis vibriert schließlich nicht“.

Zugleich gibt Sievers aber auch Entwarnung: „Bisher ist noch keine Frau in meine Praxis gekommen und hat über das ‚Dead Vagina‘-Syndrom geklagt.“

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Dass im Zusammenhang mit Vibratoren Taubheitsgefühle auftreten können, will der Therapeut und Mediziner nicht bestätigen. Er kennt die Symptome von Frauen, die nur in den Wechseljahren sind. Laut den Beschreibungen fühlen sich die Berührungen nicht mehr so elektrisierend und intensiv an. Das liegt allerdings am Hormonhaushalt, der aus dem Gleichgewicht geraten ist und nicht mit dem Solo-Sex.

Ab wann wird Selbstbefriedigung ungesund?

Eine Formel wie oft Solo-Sex gut für den eigenen Körper und die Libido ist, gibt es nicht. Der Mediziner meint, dass nichts dagegen spricht, selbst Hand anzulegen. „Wer gerne masturbiert, soll das tun. Häufig treten Libido-Probleme bei Frauen auf, die sowieso schon selten Sex haben. Man sollte nur darauf achten, dass der Sex mit dem Partner nicht in den Hintergrund rückt.“

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Gerne darf Frau auch zum Vibrator und zu anderen Spielzeug greifen. Damit sie weder den Spaß am Solo-Sex, noch an der Selbstbefriedigung verliert, hat der Experte noch einen Rat: „Um seine Lust nicht zu sehr auf einen Vibrator zu konzentrieren, kann es helfen zu unterschiedlichen Geräten zu greifen oder es mit der Hand zu machen.“

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